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Zimt
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Die Inhaltsstoffe des Zimt sollen laut heutiger Medizin antioxidativ wirken, sie sind entzündungshemmend und krebshemmend. Zimt kann auch den Blutzuckerspiegel regulieren und sich positiv auf Diabetes auswirken. Auch bei Verdauungsproblemen wie Blähungen wird Zimt herkömmlich als Hausmittel eingesetzt. Zimt wurde schon in der Antike als Heilmittel genutzt und in der traditionellen chinesischen Medizin sowie in der Ayurveda-Heilkunst verwendet. Der Ceylon-Zimt gelangte von Sri Lanka über die Handelswege in die ganze Welt. Zimt ist die Rinde von Zimtbäumen. In Sri Lanka etwa werden Zimtbäume regelmäßig geschält, um die Rinde zu gewinen. Anschließend wird die Rinde getrocknet und diese getrocknete Rinde von Zimtbäumen ergibt dann die Zimtstangen. Die Gefahr hierbei lauert wieder in der Form von Schimmelpilzen. Rindenstücke werden schließlich röhrenförmig zusammengerollt. Gemahlenes Zimtpulver entsteht, wenn diese Zimtstangen gemahlen werden. Der Cumarin-Gehalt ist entscheidend. Verbraucherzentralen und das BfR (Bundesinstitut für Risikobewertung, s.a hier) warnen vor Cassia-Zimt, da er angeblich einen zu hohen Cumarin-Gehalt habe und deshalb potentiell gesundheitsschädlich sei. Eurofins (Sicherheitstests von Medizinprodukten & Chemikalien) stuft Cumarin als leberschädigend und kanzerogen ein. Cumarin ist ein sekundärer Pflanzenstoff im Zimt. Bestimmte Zimtsorten enthalten besonders viel Cumarin, was angeblich potentiell gesundheitsschädlich ist. Bereits kleine Mengen dieser Cassia-Zimtsorten sollen laut AOK bereits gefährlich sein, da sie sofern regelmäßig eingenommen, die Leber schädigen ("Dieser kann bei regelmäßiger Aufnahme bereits in verhältnismäßig geringen Dosen zu Leberschäden führen"). Alarmistisch wird dann gefragt: " Was tun im Notfall? " und " Wie kann man eine Vergiftung mit Zimt und Muskatnuss vermeiden? "
Andererseits kommt Cumarin in unserer gesamten Nahrungsversorgung vor und ist natürlich in vielen ansonsten nährstoffreichen und unbestritten äußerst gesunden Lebensmitteln wie Brombeeren, Kirschen, Gartenkräutern wie Salbei, Dill und Kamille (ganze Generationen wurden mit gesundem Kamillentee großgezogen) , Pfefferminze (ganze Generationen wurden mit gesundem Pfefferminztee großgezogen), Gräsern, Klee, Kümmel, Waldmeister, in Tonkabohnen oder Datteln, Sellerie (die gesündeste Knolle überhaupt), Erdbeeren, Steinklee, Pimpernell (das mittelalterliche Allround-Heilmittel!), Angelikawurzel (vielseitige Heilpflanze mit positiven Wirkungen auf Körper und Geist) und Aprikosen enthalten. Alles extrem gesunde Lebensmittel also. Der Duft von Heu ist im wesentlichen auf Cumarin zurückzuführen. Es wird auch bei der Herstellung von blutverdünnenden Medikamenten (Vorläufer von Antikoagulanzien wie Warfarin und Coumadin) verwendet und sowohl in Duftstoffen als auch in der Kosmetik genutzt. Eine Vielzahl von verschiedenen Pflanzen nutzt Cumarin und mehr als 3000 natürliche Derivate von Cumarin, die in vielen Pflanzen in zahlreichen Variationen nachgewiesen wurden als Anti-Pilzmittel. Die Verwendung von Cumarin in Lebensmitteln wurde in den Vereinigten Staaten 1954 sogar verboten (hier lokale Kopie falls Original verloren gehen sollte [eine unglaublich dumme, perfide und primitive Link-Fälschung: sftp://sunorb/ halten Sie die Maus über den letzten Link um den Link in der Statuszeile einsehen zu können]), nachdem eine Tierstudie nachwies, dass es bei der Verabreichung an Ratten leberschädigende Wirkungen zeigen könnte. Einige Studien an Menschen haben dann nachfolgend auch Leberschäden bei Menschen vermuten lassen. Sogar eine krebserregende Wirkung wurde daraufhin konstruiert. Wie an anderer Stelle auf dieser Site nachzulesen ist, ist jedoch generell bei Anti-Pilzmitteln mit Leberschäden zu rechnen, sofern diesen nicht explizit vorgebeugt wird.
Zimt kann helfen den Blutzucker und den Cholesterinspiegel zu senken. Zimt kurbelt den Stoffwechsel an. Zimt ist reich an sekundären Pflanzenstoffen. Zimt kann zur Krebsprävention eingesetzt werden. Wissenschaftliche Studien bestätigen heute die antimikrobielle Wirkung des Zimts. Zimt wirkt sich positiv auf die LDL-Cholesterinwerte und die Triglyceridwerte aus. Eine Studie fand, dass diese um 10 bis 24 Prozent (Cholesterin) und um 23 bis 30 Prozent (Triglyceride) sanken. Die Werte des guten HDL-Cholesterins wurden dagegen nicht gesenkt. Zimt kann in kleinen Dosen große Wirkung entfalten: die Langzeitwirkung bei Patienten, die niedrige Zimtdosis eingenommen hatten, waren am stärksten ausgeprägt (1 g Zimt scheint völlig ausreichend zu sein). Eine weitere Studie aus dem Jahr 2007 im American Journal of Clinical Nutrition , zeigt, dass Zimt deshalb den Blutzuckerspiegel so erheblich senken kann, weil die Magenentleerung erheblich verzögert wird, so dass Glucose erst nach und nach ins Blut gelangt. (https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0002916523281113) Diabetiker allerdings sollten bei Zimt vorsichtig sein: https://www.aerzteblatt.de/archiv/zimt-als-nahrungsergaenzung-nicht-fuer-diabetiker-geeignet-43421c97-c92a-405e-8139-ae8cd6b77c45
Mit Zimt abnehmenDie Fettzellen im Bauchbereich sind besonders anfällig für hohe Insulinspiegel. Ein hoher Insulinspiegel signalisiert den Fettzellen einen hohen Zucker- und Energievorrat. Dies bedeutet, dass kein Fett abgebaut wird. Insulin hemmt den Fettabbau, Fettreserven werden dann nicht abgebaut. Eine Studie, in der Testpersonen täglich 3 Gramm Zimt verabreicht wurde zeigte einen reduzierenden Effekt auf den Insulinspiegel. Ähnlich wie für Ingwer, gilt auch für Zimt, dass Zimt als wärmendes Gewürz gilt. Diese Wärmeentwicklung kostet jedoch Energie und verbraucht somit Kalorien. https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0002916523237533
. Zimt gegen KrebsZum Abschluss zwei Studien, die sich mit der Anti-Tumor-Aktivität von Zimt beschäftgten: Indische Wissenschaftler belegten im Jahr 2010, dass ein wässriger Zimtextrakt aus Cassia-Zimt den Zelltod von Gebärmutterhalskrebszellen initiieren kann. Schon 1990 wurde gefunden, dass reines Cumarin manche Prostatakrebstumore schrumpfen ließ und dass tägliche Dosen von 40 mg die Zahl von Lungenmetastasen signifikant um 40 bis 50 Prozent reduzieren konnte https://link.springer.com/article/10.1007/BF01229529
Zimt enthält Zimtaldehyd – je nach Sorte etwa 85 bis 90 Prozent. Isoliertes Zimtaldehyd hemmt nachweislich das Wachstum von Schimmel- und Hefepilzen sowie die Toxinproduktion einiger Mikororganismen. -
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