Nieren

 

 


 

Obwohl Ihnen kompetente Nierenärzte in vielen Fällen den ehrlichen Rat geben, dass Sie außer einer genügenden Flüssigkeitszufuhr fast nichts für Ihre Nierengesundheit tun können, hier einige Mittelchen, die eine unterstützende Funktion erfüllen können.

Mit die wichtigste Pflanze, die bei Nieren-, Blasenfunktionsstörungen helfen kann, ist die Echte Goldrute. Die Echte Goldrute wird dabei oft kombiniert mit grünem Hafer.

Methionin und Taurin sind Aminosäuren, die den Blutfluss in den Nieren anregen und damit die Ausscheidung von Gift- und Schlackenstoffen fördern.

Das in vielen Zusammenhängen dieser Site schon erwähnte Omega-3 schützt die Nierenfunktion und fördert die Nierendurchblutung.

Vitamin C, Selen und Zink  helfen die allgemeine Gesundheit zu erhalten.

Das in Äpfeln enthaltene Pektin soll eine cholesterinsenkende und blutzuckerregulierende Wirkung besitzen.

Leinsamen sollen außer ihrer Omega-3 Wirkung weitere positive Wirkungen auf die Nieren aufweisen in ihren entzündungsverhütenden Eigenschaften.

Ingwer in seiner entzündungshemmenden Eigenschaft soll die Nieren schützen.

Weitere Kräuter, die oft in Blasen- und Nierentees zu finden sind, sind Hauhechelwurzel, Birkenblätter, Orthosiphonblätter, Süßholzwurzel, Fenchel, Ringelblutenblüten.

   

Welche Untersuchungen sind angesagt bei drohendem Nierenversagen?

Kreatinin ist ein Stoff im Blut, der normalerweise durch die Nieren entfernt wird. Man kann den Kreatinin-Spiegel im Blut mit einem „Serum-Kreatinintest“ messen. Mit einem „Creatinin-Clearancetest“ wird gemessen, wie schnell die Nieren  Kreatinin aus dem Blut entfernen.

Harnstoff filtern die Nieren im Normalfall aus dem Blut. Erhöhte Werte sind Indikatoren für eine mögliche Nierenstörung.

Eiweiß (Protein) in größeren Mengen im Urin wird fachlich Proteinurie genannt. Gesunde Nieren entfernen nur die Abfallprodukte, jedoch nicht Protein aus dem Blut.

 

Schaden Bluthochdruckmedikamente den Nieren?

In der Fachzeitschrift „JCI insight“ wird berichtet, dass spezialisierte Nierenzellen, die Renin produzieren eine Verdickung von Blutgefäßen bewirken können.  Renin ist ein lebenswichtiges Hormon, das den Blutdruck reguliert.

 

 

 

Veränderungen in den Renin-bildenden Zellen können dazu führen, dass diese in die Wände von Blutgefäßen der Niere eindringen. Dort lösen sie die Bildung von Muskelzellen aus, die die Gefäße verdicken und versteifen. Dann wird die Niere nicht mehr optimal durchblutet.

Die Langzeitanwendung von Blutdrucksenkern wie ACE-Hemmern oder Angiotensin-Rezeptor-Blockern könnte eine ähnliche Wirkung haben: Sowohl bei Labormäusen als auch beim Menschen war sie mit verdickten Nierengefäßen verbunden. 

Inhibitoren des Renin-Angiotensin-Systems (RAS) werden häufig zur Behandlung von Bluthochdruck eingesetzt. Mithilfe von Mäusen mit fluoreszierenden Zelllinien-Tracern, Einzelzell-RNA-Seq und langfristiger Hemmung des RAS sowohl bei Mäusen als auch bei Menschen haben wir festgestellt, dass die Deletion von Renin oder die Hemmung des RAS zu einer konzentrischen Verdickung der intrarenalen Arterien und Arteriolen führt. Diese schwere Erkrankung wurde durch die multiklonale Expansion und Transformation von Reninzellen von einem klassischen endokrinen Phänotyp zu einem matrixsekretorischen Phänotyp verursacht: Die Zellen umgaben die Gefäßwände und induzierten die Ansammlung benachbarter glatter Muskelzellen und extrazellulärer Matrix, was zu einer Behinderung des Blutflusses, fokaler Ischämie und Fibrose führte. Die Ablation der Reninzellen durch konditionelle Deletion von β1-Integrin verhinderte eine arterioläre Hypertrophie, was darauf hindeutet, dass Reninzellen für Gefäßerkrankungen verantwortlich sind. Angesichts dieser Erkenntnisse sind prospektive morphologische Studien am Menschen erforderlich, um das Ausmaß der durch den weit verbreiteten Einsatz von RAS-Hemmern verursachten renalen Gefäßschäden zu bestimmen.


 

 

 

 

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